Forschungszentrum Technik

Geplant ist ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, in welchem freie Forschung in allen Bereichen des Lebens stattfinden kann. Das Ziel ist nicht in erster Linie kurzfristigen Profit zu erzielen, sondern der Menschheit evolutionär aus der Krise ihrer Verhaftung in destruktive Systemstrukturen zu verhelfen.
Sowohl die Betreiber des Zentrums selbst betreiben Forschung, aber auch von extern kommende Erfinder oder Erfindergruppen können sich hier einmieten und ihre eigene Forschung betreiben.

Geforscht werden soll hauptsächlich in den Bereichen:

  • Neue umweltschonende Energieerzeugungstechnologien
  • Erforschung und Etablierung von Verbrauchsmaterialien aus natürlichen Materialien ohne Abfälle
  • Erforschung und Etablierung von Umverpackungsmaterialien aus natürlich abbaubaren Stoffen
  • Bauen von Gebäuden verschiedenster Nutzung nahezu nur aus Naturmaterialien
  • Bauen nach dem Prinzipien gemeinschaftsförderlicher Architektur
  • Selbstversorgungsgebäude bei Wasser, Abwasser, Strom und Wärme
  • Nachhaltige umweltschonende Landwirtschaft


Um dies zu realisieren, sollen auf dem Gelände für die Bereiche Holz, Stein und Metall eigene moderne Fertigungshallen und -maschinen bereitstehen.

  • Für den Bereich Metall sind dafür Maschinen wie Dreh- und Fräsmaschinen, sowie weitere Metallbearbeitungswerkzeuge wie Ablängsäge, Biegevorrichtungen, Schweißgeräte usw. vorgesehen.
  • Für die Holzbearbeitung soll ein umfassender Maschinenpark zur Verfügung stehen. Dazu sollen sowohl ein Sägewerk als auch eine komplette Tischerei/Schreinerei zur weiteren Verarbeitung von Holz vorhanden sein. Mindestens eine Drechselmaschine, Bandsäge, Hobelmaschine, Abrichte, Fräsen, Plattensäge als auch Gerätschaften zur Herstellung von großen Holzbauteilen wie z.B. Leimbindern, Fertigbauwänden usw. sollen enthalten sein.
  • Im Bereich Steinbearbeitung ist mindestens die Bearbeitung von großen Steinplatten und vorgefertigten Blöcken (CNC-Brückensäge, CNC-Fräsmaschine) als auch Maschinen für die Kantenbearbeitung (Kantenschleifmaschine) vorgesehen.
  • Auch ein industrieller 3-D-Drucker sollte zum Standard gehören.
  • Ebenso ist ein Labor zur Materialforschung und -herstellung sinnvoll.

Sollte im Bereich Forschung keine volle Auslastung bestehen, kann z.B. in die Produktion von Fertighäusern aus Naturmaterialien oder auch in die Produktion von Komponenten für derartige Häuser ausgewichen werden. Das betrifft alle Fertigungsbereiche. Partner werden dazu gefunden werden.

Auf dem Gelände selbst oder einem direkt angrenzenden Nachbargelände sollen solche Häuser gebaut werden und als Musterhäuser dienen. Die in der Einrichtung lebenden Menschen sollen hier wohnen und leben können. Ebenso wäre ein multifunktionales Gemeinschaftshaus mit einer Kindereinrichtung hilfreich und erwünscht. Das lässt das ganze Projekt lebenswerter und effizienter werden. Außerdem wird so positive Öffentlichkeitsarbeit in den Kreisen geleistet, die das Zentrum nutzen wollen. Zudem wird damit das Projekt noch bekannter macht.

Mögliche Risiken:
Die Menschheit ist dringend auf der Suche nach umweltverträglicheren Handlungsweisen. Viele kleine Forscher oder Forschungsgruppen, die oft sehr innovative Ideen haben, haben keine ausreichenden Ressourcen, um sich einen derartigen Maschinenpark anzuschaffen. Sie können so ihre Ideen nicht tatsächlich umsetzen. So gelangen viele gute Ideen, die ein Seegen für die Menschheit wären, nie zur Fertigungssreife. Allein deshalb schon besteht an einem derartigen Projekt dringender Bedarf und eine Auslastung wird gegeben sein.

Zudem ist eine erste Produktionsstrecke zur Umsetzung der innovativen Forschungsergebnisse hin zur Serienproduktion ein weiterer Zweig der Entwicklung. Hier sollen die Produkte zur Serienreife gebracht werden können. Auch dafür besteht Bedarf fernab rein kommerzieller Interessen.

Ebenso ist durch die Möglichkeit zur Produktion von industriellen Bedarfsprodukten bis hin zu Fertighäusern oder ihren Komponenten hin eine Auslastung gegeben.
Aufgrund dieser Kombination ist das Kapitalverlustrisiko gering und der Erfolg des Projektes sehr wahrscheinlich.

Risiken sind eventuell durch kriminelle Einflüsse von Energie- und Baulobby möglich, die sich durch das Aufkommen von nachhaltigen kreislaufwirtschaftlichen Wirtschafts- Erzeugungs- und Nutzungskonzepten in ihrer Existenz bedroht sehen könnten und die versuchen könnten, diese mithilfe unwissender kommunaler Verwaltungsbediensteter durch übertriebene restriktive Auslegung von Bauvorschriften u.ä. zu erschweren.
Aus diesem Grund ist es zweckmäßig, die Bodenflächen im Eigentum einer speziellen Treuhandstiftung zu wissen. Somit wird auch dieses Risiko minimiert.



"So viel hat der Mensch vom Wissen, wie er in die Tat umsetzt"